Eigentlich hätte heute Sonne pur stattfinden sollen. Stattdessen war es dunkelgrau und über Nacht hat es wohl geschüttet.
Frustig. Dennoch habe ich mich dann ab Mittag auf die Maschine gesetzt. Natürlich vollkommen falsch eingekleidet, oder gerade richtig. Kommt drauf an ob man im Schatten fährt und ob die Fahrt flott geht.
Leider ... und das war ja wieder klar, grüsste ich einige Biker und ganz viele Jungspacken die die Sau raus liessen. Der Oberhammer aber war ein rumänischer PKW der in der Innenstadt den Tacho auf geschätzte 100kmH brachte. Alle Vorurteile voll unterstützt. "Danke Arschloch. Du erweist den Landsleuten einen riesen Dienst."
Gefühlt regnet es durchgehend seit August. Dem ist natürlich nicht so, dennoch sind komplette Sonnentage kaum an zwei Händen abzuzählen. Mein lustiger Kopf braucht jedoch eine lange Zeit um sich von einer auf eine andere Situation umzustellen, somit bleibe ich im Dauergrau.
Erneut ging es tagsdrauf zur Streetart nach Wilhelmshaven. Nachdem ich gestern ein paar Fotos gemacht und ausgedruckt hatte, wollte ich diese heute an die KünstlerInnen abgeben. Also rauf auf das Bike und los geht bei stellenweise Nieselregen. Kein Vergleich zu gestern als es ordentliches Nass von oben gab und die KünstlerInnen teilweise resignieren mussten. Sehr schade für so ein Festival.
Seit Wochen schüttet es nun und macht auch vor dem internationalen Streetart Festival in Wilhelmshaven keinen Halt. Vom ersten bis dritten August präsentieren die begabtesten Künstler der Welt dort ihre Kunst. Zumeist mit Kreide, aber auch Kohle und Bodypainting gibt es zu sehen.
Man kann schon neidisch auf soviel Talent sein. Ich kann diesen Menschen stundenlang zuschauen (und trotzdem nichts daraus lernen). Natürlich sind die Arbeiten auf allerhöchstem Niveau. Brasilien, die USA, Frankreich, Holland, Deutschland, Venezuela ... alleine schon die Herkunft der KünstlerInnen erzeugt bei mir bereits allergrössten Respekt vor dem was sie mit ihrer Anmeldung und Reise auf sich nehmen.
Bereits klitschnass von der Fahrt kam ich in Wilhelmshaven an. Wenigstens ist mir die Maschine nicht weggerutscht. Die Bereifung ist eher nicht mehr für Regen geeignet. Die Dosentreiber schauten doch etwas sparsam das jemand bei dem Wetter mit dem Bike unterwegs ist. Ausser zwei Rollerfahrern traf ich auch auf keine weiteren Biker. Mir macht das nichts. Schön ist anders, aber mir geht es halt gut auf einem Motorrad. Auch bei Regen.
Interaktives gab es auch. So zum Beispiel das überdimensionale Memory in der Nordseepassage.
Der Container hat nun seinen Platz und füllt sich. Das er sich füllt ist zwar sehr gut, aber es bedeutet natürlich auch das unbeständiges Wetter vorherrscht.
Die ersten 200Liter füllten sich zwar, aber an der Konstruktion muss ich noch was verbessern. 500Liter hätten es sein können. Wird schon. Das Problem ist erkannt und wird gebannt.
Ich kann mich über die Rauchschwaden von Nachbarsgrill aufregen und den
Abend bei geschlossenem Fenster in der Wohnung verbringen, oder ... ich
steige trotz Erkältung in die Kombi und fahre dahin wo bessere Luft ist.
Einem interessanten Vormittag folgte ein sehr entspannter Tagesverlauf in Wilhelmshaven.
Das Wetter hat zu regnerischer Bewölung gewechselt und die Temperaturen lassen wieder zu wünschen übrig, aber das hält mich ja von nichts ab.
Mir war heute nach Matcha-Tee ... und auf dem Weg dorthin besuchte ich wieder die Nordsee-Passage.
Mitten im halben Schmuddelwetter in der Woche sind dennoch genug unterwegs. Einerseits ist es natürlich Stadt, andererseits ist die See aber auch nur 19 Fussminuten entfernt. Kann man sich wohl gut gönnen.
Ach, es ist zum verrückt werden. Mein Coding lief jahrelang einwandfrei weil ich eine Sicherheitsabfrage übergangen habe. Alles gut. Niemand kam auf die Idee danach zu suchen.
Doch nun ist eine neue Situation und ich brauche ja Beschäftigung. Somit dachte ich mir das ich "mich mal eben dran setze" um sie wieder zu integrieren. Der Code ist selbst für die einfache KI zu komplex. Ergo: Die KI löscht mir einfach den Problemteil und alles ist schick. Ist es natürlich nicht. Hat schon seine Gründe wenn ich Dies und Jenes dort reinpacke, aber mit "mal eben" war ich wohl doch zu optimistisch. Mittlerweile habe ich knapp 50 Stunden investiert um das Programm anzupassen. Fortschritte und Rückschläge inklusive. Ich liebe es. *kicher
Es gibt halt nie nur den einen Weg. Insbesondere in der Programmierung nicht. Somit arbeite ich mich langsam durch das Labyrinth weiter. Irgendwo ist der Ausgang, man muss ihn nur finden. Ich werde also auch weiterhin mein Vergnügen damit haben. Immer schön der Reihe nach.
Heute war dann ein wenig ein bisschen Wilhemshaven und ein bisschen Hooksiel angesagt.
Für mich ein guter Tag, obgleich der Grund für diese Kurverei nicht so schön war.
Moin. Zur Bundestagswahl ging es heute für mich auf eine schöne Entspannungstour. Zunächst mal rüber zum Wahllokal und der ersten Besichtigung des Ortes den ich im Frühjahr/Sommer gezielt mehrfach aufsuchen werde. Da ist nämlich ganz viel was ich entdecken kann. Und vorallem ... ich kann zu Fuß dahin.
Leider wechselt das Wetter wohl wieder zu Regen und Bewölkung, aber es ist ja auch noch früh im Jahr. Ich bin zuversichtlich.
Nachdem ich dafür gesorgt habe das Freiheit, Demokratie, Menschlichkeit und die Natur gerettet wird ging es los um den Abschaum der Menschheit aus dem Kopf zu bekommen. Angedacht war vielleicht Dangast, Budjadingen oder Bensersiel ... aber ich hatte keinen Bock auf Navi und liess das Goldstück die Richtung bestimmen. Ihr war wohl etwas zu frisch, sodass wir es ganz gemütlich bis zum Marinestützpunkt in Wilhelmshaven angingen. Gemütlich auch aufgrund der vielen Verkehrsteilnehmer am heutigen Tag. Da war "Gas geben" nicht angesagt. Ausserdem hatte ich mit viel Polizeipräsenz gerechnet. Auf den Dörfern war davon nichts zu sehen, in Wilhelmshaven umso öfter. Besser ist das wohl.
Und nun kommen auch Bilder. Bei scharfem, kalten Wind und mit Winterhandschuhen an den Händen. Zudem liess ich den Schlauchschal auf dem Kopf. Eine gute Entscheidung. Geparkt hatte ich mehr oder weniger im Halteverbot. Ich habe niemanden behindert, wollte aber auch keinen Parkplatz in Anspruch nehmen. So stellte ich mich dann am Rand des Fussgängerweges auf. Ganz wohl war mir dabei nicht, aber Bikerparkplätze sind an der Küste leider sowieso eher nicht vorgesehen. Sehr zum Verdruss aller.
Vor mir war das Tor zum Marienstützpunkt. Millitärisches Sperrgebiet. Im Hintergrund ist das Quermarkenfeuer "Alte Mole" zu sehen. Das Land was man erahnen kann ist der Blick auf Butjardingen.
Ja echt. Jedesmal gibt es im Winter diesen Spruch. Ich habe jeden Tag "MotorradSaison". Hauptsache es ist nicht vereist oder regnet junge Hunde. Immerhin zollen mir die Ansprechpartner damit Respekt. Das 90% von denen "früher" auch Motorrad gefahren sein wollen erfordert von mir viel Selbstherrschung um nicht ins Lachen zu verfallen. Die meisten dieser "ehemaligen Biker" sind knapp so alt wie ich und jünger.
Kommen wir nun mal endlich zu meinem kleinen Ausflug. Da die Sonne seit Mittag reichlich scheint und keine Termine anstanden, setzte ich mich aufs Silberherz. Die Heizgriffe sind zwar abgeklemmt und die Batterie musste ich gestern extern laden, aber ohne Test weiss ich ja nicht woran die Kleine sonst noch kränkelt. Die Masse ist jedenfalls irgendwo fehlerhaft. Ob es die Lichtmaschine und damit den Gleichrichter gehimmelt hat, wird sich die Tage raus stellen wenn ich die Batterieladung nachmesse.
Schön eingepackt und den Prachtkörper aufs Silberherz gepackt ging es los. Der Nase nach Richtung Norden.
Wie man sieht bin ich nicht in Jever bei Drogerie Müller gelandet. Gelandet trifft es allerdings.
Ein turbulentes Jahr ging zu Ende. Das neue beginnt zwar nicht minder turbulent, aber enorm entspannter und vorallem gesünder.
Ich liess es mir mit meinem Schwesterherz sehr gut gehen. Ein paar Einkäufe haben wir gestern noch erledigt bevor es dann in die grosse Silvesterparty ging. Vierzehn Menschenkinder waren mit uns anwesend und man genoss das Miteinander, das grillen und zu viert genossen wir das frische Diebels vom Fass. Ein absolutes Highlight. Ganz ohne Schädel.