Montag, 2. Februar 2026

Willi druckt 35 Stunden am Stück


Ein fünfunddreissig Stundendruck den Willi durchgezogen hat. 
Ein reines Spaßprodukt, welches ich durchaus mal aufgreifen werde um es selbst zu gestalten. 
Da ich aber noch keine Zylinder programmieren kann ist das eine Aufgabe für die ToDo-Liste. 



Offensichtlich war auf einer Seite das Leveling falsch, sodass er das Objekt gestaucht hat. 

Ist ja ganz nett der Kleine, aber ich werde ihn zum Plotter umrüsten müssen wenn sich das Leveling nicht mit den Stützen beheben lässt. 

Ganz eindeutig hat sich heraus gestellt das ich Willi nur unter Windows programmieren, beziehungsweise slizen lassen kann. 
Was auch immer die Programmierer unter Linux als Maschinenbefehle genommen haben. Es haut nicht hin, kostet mich aber Filament und sogar Bauplatten. 

Letzterem versuche ich demnächst mit zwei PEI Platten in Übergrösse entgegen zu wirken zu 2,99€/Stk. 


Ausserdem habe ich neues graues PETG bestellt. Wahnsinn was an Material für Flips Unterbau drauf geht. 
Mittlerweile druckt er an den Files 61 bis 70. Es ist also noch massig Druckzeit notwendig.



Aktuell hat er 611Stunden Druckzeit hinter sich.

Draussen hat es zwar aktuell zur Mittagszeit 3° im plus, aber es taut nicht ausreichend und friert sofort wieder. Briefkasten und Bike sind bereits mit Taunässe eingefroren. Irre. Dieser Winter hat es in sich und meine Winterreifen sind beinahe nutzlos. Bei Eis kann ich nicht fahren. Das war schon auf der Transe enorm gefährlich, aber die Deauville halte ich wohl nicht wenn mir der Po ausbricht.

Beim Flip gab es nun, trotz Dauerbetrieb eine verstopfte Düse. 

Der Nachteil ist das ich das Problem erst einmal erkennen muss. Der Vorteil ist das ich die Maschinenhardware immer besser kennen lerne. 
Wenn ich könnte würde ich mir davon direkt noch einen kaufen. 
Da die aber aus dem Programm fliegen werde ich noch warten. Ein Mini ist zwar um nen Hunderter günstiger aber der Druckbereich halt auch sehr viel kleiner. 

Die restlichen Files für den Unterbau habe ich nun auf 8 Platten zusammen gefasst. 
Es verbraucht 1,2 Kg Filament in 37 Stunden. Vorausgesetzt es geht nicht wieder etwas daneben.

 



Ausserdem wird es länger dauern da ich die Platten wechseln und das Filamentende abpassen muss. 
Die ersten beiden Platten brauchen 14 bzw. 11 Stunden. Da muss das Timing passen. 
Ich rechne damit das ich noch drei Tage drucken lasse aber natürlich ging was daneben.
Das ganze Teil wird mich dann wohl 90€ gekostet haben (inklusive Strom). 
Jaja, 3D-Druck ist nicht zwingend billig. 

Im Forum kam der Wegfall von Wiltopia und Biobauernhof zur Sprache. Inklusive dem Wegfall von Recyclingprodukten.
Eine deutliche rechtsgerichtete Message die Geobra ausgesprochen hat.  
Auch im Forum erlebe ich immer mehr wie die Ratten sich ans Licht trauen. Ganz im Sinne der rechten Mitte die dieses Land derzeit mit dem Führer ertragen muss. 
Ich könnte im Strahl kotzen wenn ich diese Ignoranz gegenüber unseren Nachkommen sehe. 

Gemeinsam sollte die Welt den Planeten retten. Alle Ressourcen zusammen legen und das beste rausholen was uns derzeit möglich ist. Aber NEEE diese Wichser sorgen sich nur um ihr buntbedrucktes Altpapier. Als hätten sie davon noch nicht mehr als genug. Tatsächlicher Wert: Null.  
Es braucht wohl noch Jahrhunderte bis diese Spezies auch nur ansatzweise den Titel "intelligente Rasse" verdienen könnte. 
Was für ein Wahnsinn.

Die aktuelle Platte auf dem Bambu Lab A1 macht seltsame Dinge. 
Genauer: Die Stützen. 
Diese wurden so berechnet das sie durch die Objekte ragen ohne das die Software das moniert hat. 


Auf dem Bild sieht man es nochmal besser. 
Das ist zwei Stunden später aufgenommen. 


Das ist schon ziemlich verrückt. 
Natürlich verjüngen sich die Stützen nach oben und werden sich irgendwann voneinander trennen, aber mir ist unklar wie ich im Nachhinein die Reste entfernen kann. 
Wenn der Druck problemlos verläuft weiß ich morgen gegen halb elf mehr.
Das lief natürlich nicht ohne Probleme. 
Eine Stütze brach und damit räumte es mir das Feld ab. 
Schade. Zehn Stunden für die Tonne. Bis auf die Kleinteile.

Man lernt doch immer wieder Neues kennen. 
Mittendrin, also während die Rolle bereits reichlich gedruckt hat wird das Filament feucht. Trotz eine Raumfeuchtigkeit von unter 30% bei gleichbleibenden 20°. 

Das ist die derzeitige Ausbeute des Puzzle. 


Zunächst dachte ich an einer schlecht haftenden Platte. Die Dinger sind ja extrem empfindlich und vertragen nicht mal Körperfett, aber nachdem ich den Druck dreimal gestoppt habe weil es Ausfallerscheinungen gab habe ich auf eine Cool-Plate gewechselt. 
Darauf sehe ich nun wie unsauber gedruckt wird. 

Oder ist es doch die Düse? Jedoch höre ich es gerade "knacken" von dem Extruderhebel (links). Das bedeutet in der Regel das er nicht mehr transportieren kann. Hatte ich massiv als die Düse verstopft war. 
Ich muss es mir nochmal anschauen. 

Der weitere Druck erweist sich nach den ersten beiden Schichten (also mit dem Müll waren es fünf) wieder absolut stabil. Mir schaut das nicht nach der Düse aus. 

Willi bekam nun endlich seine Standplatte damit er fest geschraubt werden kann. 


Wie man sieht habe ich das Druckbett von Flip damit beinahe ausgenutzt. 
Als Nächstes erhält Willi einen neuen Korpus damit die Y-Achse stabilisiert wird. Zusätzlich wird die X-Achse eine Führungsschiene erhalten. 
Es gibt noch viel zu drucken und zu schrauben. Ich hoffe es hilft.
Eine neue Aufnahme für das Druckbett hat er schon bekommen. 
Die Ersteller behaupten das es besser zu leveln wäre ... ich bin gespannt. 

Warum ich mich überhaupt weiterhin mit dem Minidrucker herum schlage? 
Weil ich lernen will. Nichts ist besser geeignet als Probleme und Fehler. 
Ich lerne die Technik, die Mechanik, das Zusammenspiel kennen. 
Der Drucker erhält sicherlich ein besseres Motherboard, neue Motoren und was weiß ich noch. 
Ja, das kostet auch Geld. Habe ich eh nicht, also kann ich das bisschen auch ausgeben. 
Gibt es halt noch mehr einfaches Essen. Es ist mir nicht wichtig. 

Habt es fein. 

 

 



 

 

 

 

 

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