Montag, 24. November 2025

Der Winter hat Einzug gehalten

Moin. 

Der Winter hat den Norden nun erreicht. 
Es wird wohl kaum so bleiben, hat mich aber heute etwas ins Schwitzen gebracht. 
Einkauf war angesagt. 
Ich bin auf meinen Bikes normalerweise nicht ängstlich, aber da schon beim rausfahren aus dem Carport die Füsse keinen Halt fanden war ich ausnahmsweise mal sehr sanft unterwegs. 
Die PKWs haben das Eis links und rechts bereits von der Fahrbahn geholt, die Mitte blieb aber sehr glatt. 


Half ja nichts. Ich schiebe den Einkauf schon seit vier Tagen vor mich her. 
Also rein in die Winterklamotten und los ging es. 
Nicht angenehm mit der Gefahr unterm Gummi aber alles gut gegangen. 
Mit der Transe wäre ich einfach los. Damit bretter ich auch durch den bayrischen Wald. 
Mit der Dicken bin ich da doch sehr viel vorsichtiger. Zumal die Reifen frisch drauf und noch nicht eingefahren sind. 

Der Drucker druckt derweil in Spur Z. 
Mal schauen wie es wird. 
Ein paar Teile hatte er mir vom Bett geschubst. Das ist bei der Grösse aber auch okay. 
Ob meine Überlegungen zusammen passen wird sich dann zeigen wenn es fertig ist. 

Die Airbrush sollte ich mal wieder rausholen. 
Mal gucken ob ich wenigstens noch Grundierung auf Lager habe. 

Im OpenSCAD ist der erste Schrank entworfen. 



Nun fehlt noch ein grosser Tisch, ein Kleinteilemagazin und natürlich Kleinteile die das ganze abrunden.
Das wird spannend. 
Für OpenSCAD habe ich nun den lokalen Buchhändler, sowie Verlag und Autor mit knapp 20€ unterstützen können. 

Bildquelle: https://openscad-meistern.de/ 
Meinen Dank an Jochen Kerdels der das Buch sogar frei zur Verfügung stellt.

Fachbücher kaufe ich allerdings als Papierausgabe. 
Nichts gegen PDFs oder Online-Lernkurse aber ich brauche in Fachbereichen das blättern.  

Beim Dio für Catherine bin ich einen grossen Schritt weiter und kann es wohl nachher schon fast fertig stellen. 
Auch dafür wurde ein sehr einfaches Regalbrett entworfen.

Ich lasse es viermal drucken. Das kostet mich 3,05 Gramm der Einkilo Rolle. 12 Minuten lang zieht er dafür Strom. 
Ich bin also weit unter einem Euro Kosten, habe aber damit ein genau passendes Regalbrett. 
Das Dio hat damit nun 99%ige Fertigstellung. Ick freu mir schon es zu versenden.

Hier darf ich es euch nun vorstellen (der Klebeüberschuss wurde vorher noch entfernt). 
Catherine arbeitet auch und viel mit Ton. 


Das bedeutet das sowohl das Rohmaterial, als auch das Objekt stets feucht gehalten werden muss bis es in den Brand kann. 
Darum der Wassereimer, die Kelle und in ihrer Hand noch eine Sprühflasche. 
Auf dem Tisch liegen Liebesbriefe die an ihre daheim gebliebene Familie erinnert und das Handy damit der Kontakt bestehen bleibt. 


Das Messer hat mir einen Kompromiss abgerungen, denn ein so grosses Werkzeug könnte sie nicht brauchen. Dennoch wird Ton getrennt, geritzt und geplättet. 
Es ist also eine Metapher. 

Ihr gegenüber ist die Wunderlampe, die für die Möglichkeiten steht die sich einem bieten. 
Sowie eine Menge Bücher aus denen sie Zitate zieht die sie in ihren Arbeiten einfliessen lässt. Weiß, weil eines Ihrer eigenen Bücher diese Farbe hat und in eine Reise durch  Nacht und Eis schickt. 


Das Bild darunter zeigt sie bei der Arbeit und ist eines meiner Fotos. 
Blume und Vase ist mein privater künstlerischer Beitrag. 

Im Hintergrund ist ein Bild ihres besonderen Brennofens indem der Tonnenbrand stattfindet.


Gezündet wird es von innen. Er steht also nicht auf einem Feuer. In der sich entwickelnden Glut entwickelt sich dann auch die Keramik, nebst Farben. 

Zurück zum 3D Druck.
Das ausloten der Druckmöglichkeiten lässt mich viel Abfall produzieren. Ich beginne allerdings bereits mich auf wirklich notwendige Produkte zu beschränken.
Hilft aber nichts wenn der Druck mal daneben geht. 
Mein erstes grosses Projekt musste direkt nach dem Start in die Tonne und ich lasse den Drucker erneut arbeiten. Achteinhalb Stunden sind angesagt mit 280gramm Verbrauch, plus Fehldruck für die erste Platte. Insgesamt gibt es zwölf Platten. Das sind ohne Fehldrucke und Reinigungstürme weit über ein Kilo Filament.
Die zweite Platte ging dann leider auch daneben und ich habe keine Ahnung warum er im oberen Drittel Fäden ohne Ende zog. 
Das wird nun teuer und ich überlege den Druck komplett sein zu lassen. 
Es wäre ein schönes Winterhaus für die Weihnachtszeit, aber zwei Rollen Filament und drei Tage Druck kostet schon soviel wie ein neues Haus von Geobra. 
Da fehlt mir dann der Reiz und vergeht mir der Spaß. 

Ebenfalls seit zwei Tagen ist mein Rechner damit beschäftigt eine gelöschte Platte wieder herzustellen. Kleiner Fehler, grosse Auswirkung. Selbst schuld.

Gestern fiel das Internet aus. 
Die offizielle Ansage der EWE lautete "Ausbau der Anschlüsse". 
Ja Neee is klar. Lügen gehört bei dem Unternehmen zum guten Ton wie ich direkt bei meiner damaligen Beauftragung feststellen durfte, als sie mich um einen kostenlosen Router brachten und danach die Frechheit besassen erst einmal das Geld einzubehalten. 
Tatsächlich war beim Ausfall des Internet folgendes passiert: 
Die Bundeswehr brauchte die Bandbreiten und legte damit alles lahm was nicht selbst gebraucht wurde. Dazu auch das 5G Netz, damit sie ihren Spaß haben konnten. 
Nunja. Zeiten-Arschloch-Wende halt. 

Der Drucker ist im Dauerbetrieb bis spät in die Nacht. 
Ich habe mir nun erst einmal den Schaber für die Platte gegönnt. 




Der bekommt nun noch eine Rasierklinge und kommt dann an die Wand oder in ein Zubehörfach am Drucker.

Als Nächstes liess ich einen Buchständer drucken. 
Ich warte ja auf mein OpenSCAD-Buch. Beim programmieren brauche ich freien Platz und Blick ins Buch. 


Und während ich im Netz surfte und ein Video über den neusten geschlossenen AMS-Filamentträger sah fragte ich mich ob die Dinger wirklich Sinn machen. 
Sie machen warme Luft, aber warme Luft nimmt mehr Feuchtigkeit auf als kalte. 
Das PLA und vorallem das TPU muss von Feuchtigkeit fern gehalten werden. Warum also dann das Zeug in eine schwitzende Hülle stecken? 
Da ich noch ein analoges Hydrometer habe, kam das direkt mal neben dem Drucker an die Wand. Und siehe da ... trotz Heizung an ist die Luftfeuchtigkeit bestens. 


Natürlich springen die Werte auch mal. Meine Küche ist direkt im Anschluss daran, aber insgesamt wird es wohl wenige Probleme geben. Ausnahmsweise ist die Billig-Pfuscharbeit mit der dieser Anbau geschaffen wurde mal ein Vorteil. 

 Da bald die weisse Rolle leer ist, muss ich mir mal nen Kopf machen wie man "umspannt". 
Sprich: 
Ich will den Rest der Alten an die Neue "basteln" und ohne Unterbrechung weiter drucken. Dafür habe ich mir mal einen Slizer und einen Halter ausgedruckt. 
Ich bin gespannt ob das so geht wie ich mir das vorstelle. 

Es gibt für solche Aktionen auch Hülsen, ähnlich eines Schrumpfschlauches. 
Wenn möglich will ich darauf verzichten. 
Learning by doing. 

Nun druckt er mir eine Playmobil-Litfaßsäule. 
Das hat auf dem anderen gar nicht funktioniert. 
Ich bin gespannt. 


Der Druck lief zwar durch, aber die Grösse passt nicht. 
Da muss ich die Tage nochmal ran. 

Nun ist aber genug. 
Habt es fein. 

 

 





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